Weichenstellungen für Europa?
Der Fiskalpakt steht. In der Euro-Zone sollen Defizitsünder künftig hart bestraft werden. Doch die Finanzmärkte misstrauen dem Gelübde der Politiker: Der Euro fiel gegenüber dem Dollar; die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen aus Portugal stieg gestern über 17 Prozent.
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Konsolidierung wahrscheinlich
Pläne des IWF zur Aufstockung des Krisenfonds um bis zu 500Mrd USD haben am Mittwoch zu positiven Marktreaktionen geführt. Der DAX stieg um bis zu 1% auf 6.400 Punkte und der Euro konnte sich zum USD weiter befestigen. Aktuell notiert er bei 1,2850.
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S&P stuft Euroländer herunter
Die Euro-Zone steht vor neuen schwierigen Herausforderungen: Am vergangenen Freitag hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) die Bewertung der Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern gesenkt. Am schwersten traf es Frankreich und Österreich, die ihr Top-Rating AAA verloren und nun mit AA+ mit einem negativen Ausblick gewertet sind.
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Neues Jahr – neues Glück?
Das neue Börsenjahr hat mit einer Überraschung begonnen. Nachdem 2011 der DAX mit 15% Verlust das Jahr beendete – zwischenzeitlich lag er in der sich verschärfenden Schuldenkrise sogar mit mehr als 30% im Minus -, startete die erste Börsenwoche allen Belastungsfaktoren zum Trotz mit deutlichen Kursgewinnen.
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Die Entwicklungen nach dem EU-Gipfel
Die Euphorie im Vorfeld es EU-Gipfels der vergangenen Woche ist schnell verflogen – zu wenig können die Beschlüsse zur Lösung der Schuldenkrise überzeugen.
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Deutsche Bundesanleihen – risikoloser Zins oder zinsloses Risiko?
Seit Anfang April hat sich die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen von 3,5% auf ein Tief von 1,75% reduziert. Und das, obwohl sich die Inflationsrate im Euroraum im gleichen Zeitraum von 2,7% auf 3% erhöht hat. Die sich zuspitzende EURO-Krise im Sommer und Herbst hat Bundesanleihen als einzige sichere Anlagemöglichkeit erscheinen lassen. Investoren waren zu einem realen Vermögensverlust bereit, nur um ihr Geld in Sicherheit zu bringen.
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