Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Nachhaltigkeitsstrategie mit dem „Transparenten Bullen“ ausgezeichnet

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Und letztere transparent zu machen, sorgt für noch mehr Vertrauen. Ein Kreislauf, den wir in vielen Dingen unseres täglichen Lebens beachten, sei es beim Hausbau durch einen neutralen Gutachter, nach einem Verkehrsunfall durch einen Sachverständigen oder aber auch mit der eingeholten, berühmten zweiten Meinung eines Arztes. Auch und gerade bei der Geldanlage sollte man auf diese unabhängige Instanz nicht verzichten. Denn in der Regel sieht man hier erst in der fernen Zukunft das Ergebnis. Umso wichtiger ist es daher, sein Vertrauen in den Vermögensverwalter auch schon auf dem Weg dorthin durch Kontrolle und Transparenz regelmäßig bestätigt zu sehen.

Kurz und knapp:

  • Gerade bei der Geldanlage sollten Kontrolle und Transparenz eine große Rolle spielen
  • Rödl & Partner prüft und testiert die Nachhaltigkeitsstrategie von Novethos seit 2017
  • Das Thema Nachhaltigkeit hat bei Novethos oberste Priorität, aus dem magischen Drei- wird so ein Viereck der Geldanlage: Rendite, Sicherheit, Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit
  • Für die Ratings nach dem ESG-Ansatz nutzen wir die Expertise der Research-Agentur ISS-oekom
  • Der „Best-in-Class“-Ansatz filtert dabei die nach den ESG-Kriterien besten Unternehmen heraus
  • Immer mehr Studien belegen, dass Nachhaltigkeit nicht zu Lasten der Rendite geht

Nachhaltigkeit hat oberste Priorität
Für die Art und Weise, wie wir bei Novethos mit diesem Thema umgehen, sind wir mit dem „Transparenten Bullen“ vom Finanzen Verlag und Rödl & Partner ausgezeichnet worden. Die international tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft schaut uns regelmäßig auf die Finger, oder besser gesagt in die Bücher, und dokumentiert unser Tun mit allen realen Vorgängen und Kosten, damit Sie sich jederzeit sicher sein können, dass wir mit Ihrem Kapital auf dem richtigen Weg sind. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir den Transparenzpreis für unsere Nachhaltigkeitsstrategie erhalten haben. Denn das Investieren, ohne dabei den Gedanken an die Umwelt und die Verantwortung für die zukünftigen Generationen aus den Augen zu verlieren, hat bei Novethos oberste Priorität.

Es geht nicht nur ums Klima
Dass sich das Klima in den vergangenen Jahrzehnten spürbar verändert hat, ist nicht zu übersehen. Die Experten sind sich einig: Gelingt es nicht, die Erwärmung der Erde zu stoppen, droht eine Katastrophe. Die Folgen machen sich schon jetzt bemerkbar: Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel und extreme Wetterlagen wie Stürme, Hochwasser durch starken Regen oder auch längere Dürreperioden nehmen zu. Und während die „Fridays for Future“-Bewegung die Politik vor sich hertreibt, zwingen Investoren verstärkt Unternehmen dazu, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Denn so wie wir klopfen potenzielle Geldgeber die Wertpapiere, in die sie investieren, nicht mehr nur noch nach den klassischen Kennzahlen ab. Immer wichtiger wird dabei ein weiterer Aspekt. Und der hat nicht nur mit dem Klima zu tun.
Es sind die ESG-Kriterien, die diesen Analysen eine weitere Facette hinzufügen. Hierbei steht das „E“ für „Environment“, zu deutsch Umwelt, das „S“ wie „Social“ für die sozialen Aspekte und das „G“ für „Governance“, also die Unternehmensführung. Und während sich das Vermögensmanagement bei Novethos um die Anlagekriterien Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit kümmert, ergänzt unser Research-Partner ISS-oekom das magische Dreieck der Geldanlage um die vierte Dimension der Nachhaltigkeit. Seit 1993 auf diesem Gebiet tätig, überprüft ein Team aus 70 Analysten rund 6.200 Emittenten, also Unternehmen und Staaten auf ihr nachhaltiges, verantwortliches, ethisches, soziales und ökologisches Verhalten. Fragen also, inwieweit ein Unternehmen die Umwelt oder ein Staat die Klimaziele respektiert, aber auch wie sich ein Arbeitgeber um die Belange seiner Mitarbeiter kümmert. Und das zahlt sich doppelt aus.

„Best-In-Class“-Ansatz trennt Spreu vom Weizen
Zum einen für die Umwelt – dafür sorgt der stete Druck auf die Unternehmen, ihr Verhalten in Sachen ESG zu verbessern. Den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, zum Beispiel. Zum anderen profitieren auch die Investoren. Denn das gern gehörte Vorurteil, Nachhaltigkeit funktioniere nur auf Kosten der Rendite, kann durchaus widerlegt werden. So haben wir uns mal die Wertentwicklung und Schwankungen der von MSCI aufgelegten Socially Responsible Investment (SRI)-Indizes, die die Unternehmen mit einem hohen ESG-Rating übergewichten, angeschaut. Nicht nur, dass sich die Aktieninvestments mit Nachhaltigkeitsfaktor über die betrachteten Regionen in den vergangenen fünf Jahren besser als die Ausgangsindizes entwickelt haben, sie verzeichneten dabei zum Teil erheblich geringere Risiken.

Der von ISS-oekom verwendete „Best-In-Class-Ansatz“ identifiziert dabei für uns die Unternehmen, die die ESG-Kriterien besser erfüllen als andere. Interessanterweise werden dabei auch Firmen berücksichtigt, deren Branchen alles andere als „grün“ gelten – wie zum Beispiel die Ölindustrie, aber auch die, gerade was dieses Thema angeht, skandalgeplagten Autobauer. Denn es geht in diesem Ansatz genau darum, diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die in messbaren Kriterien (wie beispielsweise dem Ausstoß von Kohlendioxid) besser sind als ihre Mitbewerber. Zudem ist sichergestellt, dass wir in Unternehmen, die die Mindeststandards nicht erfüllen, gar nicht erst investieren.

Die Top-Aktien aus über 4.000
So filtern wir zunächst aus dem aus über 4.000 Aktien bestehenden ISS-oekom-Universum rund 430 Unternehmen heraus, die unseren Ansprüchen an nachhaltiges Denken und Wirtschaften genügen. Diese beurteilen wir aus fundamentaler und technischer Sicht und allokieren diejenigen Top 30 Titel in unsere Portfolios, die je nach Konstruktion und Risikomanagement einen optimalen Renditebeitrag leisten. Mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Seit Start unserer Strategie im Jahr 2016 erwirtschafteten wir im Vergleich zur allgemeinen Aktienmarktentwicklung eine höhere Rendite. Die damit verbundenen Risiken – gemessen am maximalen Verlust – waren sogar deutlich geringer.

Unser Fazit: Nachhaltigkeit geht nicht zu Lasten der Rendite, so haben alle etwas davon
Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit dürfte sich in den kommenden Jahren auch durch den Druck der Investoren als Geldgeber weiter verstärken. Der „Best-In-Class“-Gedanke zwingt die Unternehmen dazu, mit gutem Verhalten im Sinne der ESG-Kriterien um das Kapital zu buhlen. Er hält aber auch Investoren dazu an, entsprechend zu investieren. Bereits jetzt wächst das Volumen der nachhaltig investierten Gelder stetig. Und mehr Geld bedeutet auch mehr Macht. Macht, etwas für die Umwelt zu tun – und gleichermaßen für die Wertentwicklung des eigenen Portfolios. Denn das Argument, wer bei der Geldanlage das Gewissen einschaltet und auch etwas für die Umwelt tun will, muss an der Rendite sparen, hat schon lange ausgedient.